Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014 ©griffelkunst</p>
<p>Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014 ©griffelkunst</p>
<p>Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014 ©griffelkunst</p>

Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014 ©griffelkunst

<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>

Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst

<p>Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition ©griffelkunst</p>
<p>Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition ©griffelkunst</p>
<p>Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition ©griffelkunst</p>

Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition ©griffelkunst

<p>Druckstöcke und Andrucke von Birgit Brandis ©griffelkunst</p>
<p>Druckstöcke und Andrucke von Birgit Brandis ©griffelkunst</p>
<p>Druckstöcke und Andrucke von Birgit Brandis ©griffelkunst</p>

Druckstöcke und Andrucke von Birgit Brandis ©griffelkunst

<p>Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst</p>
<p>Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst</p>
<p>Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst</p>

Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst

Agenda – aktuelle Ausstellungshinweise und News

Zwischen Himmel und Erde: Florian Meisenberg

In Köln treffe ich Florian Meisenberg in der Steindruck-Werkstatt von Felix Bauer. Hier entwickelt der Künstler seine Edition, die er direkt auf die präparierten Lithosteine zeichnet. Sechs an der Wand hängende Skizzen demonstrieren, wie seine Edition aussehen wird. Sein Medium ist die Malerei. Da liegt es nahe, dass er für seine Graphiken die Technik der Lithographie wählt, in der er mit verschiedenen Malmitteln unterschiedliche Strukturen auf den Stein bringen kann. In ihrer äußeren Form bezieht sich seine Arbeit auf eine ausgefalteten Skybox, einer Methode, um Hintergründe in Videospielen größer erscheinen zu lassen, als sie sind. Willkommen in der Simulation von Raum! Meisenberg benutzt für seine Arbeit Stilmittel aus dreidimensional tendierten Computerspielen. Die Form erinnert an ein horizontal ausgerichtetes Kreuz oder geometrisch an einen ausgeklappten Würfel. Für alle sechs Seiten hat der Künstler Motive entwickelt, die Elemente einer Landschaft zeigen: Das 1. Motiv simuliert einen schneebedeckten Berggipfel. Motiv 2 entspricht dem Blick nach oben und zeigt Mond, Wolken und Himmel. Motiv 4 bildet den Boden. Die sich horizontal über die Blätter weiterziehende Landschaft wird dabei vermischt mit abstrakten, geometrischen Formen, die sich zu einem gepixelten Porträt verdichten. Es ist ein Selbstporträt des Künstlers, der aussieht wie ein abgewandelter Charakter aus dem Computerspiel „Minecraft“. Meisenberg bewegt sich in einer virtuellen Welt, in der er mit der Landschaft verschmilzt und sich in einer Idee von Raum bewegt. Dieser Raum ist unendlich und dennoch begrenzt und lässt sich nicht überwinden – oder vielleicht doch? Erinnern wir uns an die Geschichte der Truman Show, in der der Truman Burbank seit seiner Geburt unwissentlich Protagonist in einer Fernsehserie ist. Er lebt in einer simulierten Realität, der er am Ende entfliehen kann. Könnt man auch die Grenzen eines Computerspiels überwinden? Florian Meisenberg spielt in seiner Arbeit mit den Grenzen von Malerei – Malerei und virtueller Raum erscheinen bei ihm gleichsam als Illusion. Er verbindet analoge und digitale Ästhetik miteinander und spielt sie gegeneinander aus.

Florian Meisenberg und Felix Bauer bei der Arbeit an der Edition.

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