Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg ©griffelkunst</p>
<p>Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg ©griffelkunst</p>
<p>Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg ©griffelkunst</p>

Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg ©griffelkunst

<p>David Tremlett signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst</p>
<p>David Tremlett signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst</p>
<p>David Tremlett signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst</p>

David Tremlett signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst

<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>

Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst

<p>Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst</p>
<p>Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst</p>
<p>Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst</p>

Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst

<p>In der Druckwerkstatt von Thomas Franke ©griffelkunst</p>
<p>In der Druckwerkstatt von Thomas Franke ©griffelkunst</p>
<p>In der Druckwerkstatt von Thomas Franke ©griffelkunst</p>

In der Druckwerkstatt von Thomas Franke ©griffelkunst

Agenda – aktuelle Ausstellungshinweise und News

In Aktion: Chris Newman

Die Griffelkunst-Edition von Chris Newman ist inspiriert von den Landschaftsbildern des französischen Malers Camille Corot (1796–1875), einem Wegbereiter der impressionistischen Malerei. Wie Corot setzt Chris Newman in seiner Serie Figuren und Landschaften zueinander in Beziehung, die vordergründig nichts miteinander zu tun haben. Man meint auf manchen Blättern den Künstler selbst zuerkennen, der in einen Dialog mit anderen Figuren und Bildelementen tritt. Das erste Blatt der Serie, ein Schlüsselbild, könnte ein Selbstporträt sein. Wie ein Diptychon ist es zusammengesetzt aus zwei Bildhälften: auf der linken ist der Maler zu sehen, auf der rechten eine Landschaft. Der Maler steht nicht in der Landschaft und die Landschaft ist auch nicht bloß Hintergrund, sondern es handelt sich um gleichberechtigte Bildelemente. Durch ihr bloßes Nebeneinander entsteht eine Spannung im Bild, die sich auch auf die Dualität von Innen- und Außenleben übertragen lässt. Es handelt sich bei Chris Newmans Radierungen mit dem Titel Real Life vor allem um innere Landschaften des Künstlers und Ansichten seines Alltaglebens, die sich in seinem engsten Berliner Umfeld entwickeln und doch den Rest der Welt einschließen und mitdenken. Dabei spielt auch der Zufall eine Rolle, oder wie Chris Newman es ausdrückt, der Unfall. Er bezeichnet seine Arbeiten in Anlehnung an die Wendung vom „glücklichen Zufall“ als eine Ansammlung von „glücklichen Unfällen“, aus denen das Bild wie von selbst entsteht und ein Eigenleben zu entwickeln beginnt. Er überrascht sich sozusagen immer wieder selbst und damit auch uns als Betrachtende. Eine weitere Überraschung ist auch die Setzung der Signatur, die bei jedem Blatt leicht unterschiedlich ist und dadurch die Dynamik der Motive bis auf den Blattrand erweitert.

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