Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg ©griffelkunst</p>
<p>Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg ©griffelkunst</p>
<p>Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg ©griffelkunst</p>

Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg ©griffelkunst

<p>Druckstöcke und Andrucke von Birgit Brandis ©griffelkunst</p>
<p>Druckstöcke und Andrucke von Birgit Brandis ©griffelkunst</p>
<p>Druckstöcke und Andrucke von Birgit Brandis ©griffelkunst</p>

Druckstöcke und Andrucke von Birgit Brandis ©griffelkunst

<p>Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst</p>
<p>Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst</p>
<p>Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst</p>

Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst

<p>Aufbau Installation Thorsten Brinkmann “Ernie & Se King”, Kunstraum Seilerstraße 2011 ©griffelkunst</p>
<p>Aufbau Installation Thorsten Brinkmann “Ernie & Se King”, Kunstraum Seilerstraße 2011 ©griffelkunst</p>
<p>Aufbau Installation Thorsten Brinkmann “Ernie & Se King”, Kunstraum Seilerstraße 2011 ©griffelkunst</p>

Aufbau Installation Thorsten Brinkmann “Ernie & Se King”, Kunstraum Seilerstraße 2011 ©griffelkunst

<p>Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst</p>
<p>Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst</p>
<p>Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst</p>

Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst

Agenda – aktuelle Ausstellungshinweise und News

Das sind wir!

Christian Weyers, Leiter DORTMUND KREATIV und Geschäftsführer ecce GmbH, Ausstellungsgruppenleiter Düsseldorf

Was hat Sie zur (griffel)Kunst gebracht?
2005 habe ich mich im Kunsthandel für eine Graphik von Günther Förg interessiert, bei der die griffelkunst als Editeur angegeben wurde. Ich habe dann sofort recherchiert und habe noch am selben Tag einen Aufnahmeantrag ausgefüllt und abgeschickt. Die Idee Johannes Böses – „das Verständnis für und die Liebe zur bildenden Kunst in unserer Gesellschaft zu entdecken, zu entwickeln und zu verbreiten“ – hat mich begeistert.

Warum engagieren Sie sich für die griffelkunst und wie bringen Sie sich ein?

Mich überzeugt vor allem das Nebeneinander von etablierten und weniger bekannten, jungen Künstler und Künstlerinnen. Es gibt immer wieder spannende, neue Positionen zu entdecken – großartig!
Bereits seit Ende 2006 leite ich die Griffelkunst-Gruppe in Düsseldorf und wurde im Mai 2021 in den Beirat gewählt. Somit kann ich mich nun noch stärker in die Arbeit der griffelkunst einbringen.

Was war bisher Ihre liebste Edition und warum? Was würden Sie sich für die Zukunft wünschen?
Der „Mann“ von Stephan Balkenhol, da es meine allererste Wahl war – ein absolutes Lieblingsstück!
Ich freue mich auf die kommenden Jahre – vor allem auf das hundertjährige Jubiläum der Vereinigung und wünsche mir, dass die griffelkunst ihr Gespür für neue und neueste Strömungen in der Kunst beibehält.


Christian Weyers, Foto: Max Slobodda

Silke Müller, Medienmanagerin und Pressesprecherin bei Klassik Stiftung Weimar

Was hat Sie zur (griffel)Kunst gebracht?
In Kassel bin ich mit der Documenta groß geworden. Joseph Beuys mit seiner Honigpumpe und später den 7000 Eichen, das hat mich als Jugendliche sehr beeindruckt, darüber wollte ich mehr wissen. Zusammen mit dem frühen Wunsch, Journalistin zu werden, ergab sich dann der Weg über das Studium der Kunstgeschichte und die Ausbildung zur Redakteurin hin zur Kunstkritik. 1994 trat ich in die Redaktion des Kunstmagazins art ein - und kurz darauf in die Griffelkunst-Vereinigung.

Warum engagieren Sie sich für die griffelkunst und wie bringen Sie sich ein?
Auf meinen Reisen und bei Streifzügen durch die Kunstszene suche ich nach künstlerischen Positionen, die mich überraschen, herausfordern oder auch einfach nur erfreuen. Ergibt sich danach ein Kontakt zur Künstlerin oder zum Künstler und besteht eine Verbindung im Werk zum großen Feld der Druckgraphik oder zur multiplizierbaren Kunst, trage ich meine Begeisterung für die Arbeiten in die Jurysitzungen der griffelkunst.

Was war bisher Ihre liebste Edition und warum? Was würden Sie sich für die Zukunft wünschen?

Die Arbeiten von Jenny Holzer und Kiki Smith zählen zu meinen Favoriten. Am liebsten ist mir aber immer die, die ich noch als Vorschlag im Kopf habe und dann endlich bei der Wahl an der Wand sehe. Ich muss mich bremsen, nicht alle zu wählen. Ganz besonders schwer fällt es mir bei Photoeditionen. Wünschen würde ich mir, dass wir das Medium Künstlerbuch stärker in den Fokus rücken. Die perfekte Kombination von eigenständigem Werk und höherer Auflage.


Silke Müller

Brigitte Bedei, Mitarbeiterin der griffelkunst

Was hat Sie zur (griffel)Kunst gebracht?
Marcel Broodthaers. Über ihn schrieb ich meine Magisterarbeit, als in der griffelkunst eine Edition des Künstlers erschien. Der damalige Geschäftsführer, Harald Rüggeberg, bat mich um einen Text – da wusste ich noch gar nicht, was genau sich hinter diesem Verein verbirgt. Ich wurde sofort Mitglied und aus dieser ersten Begegnung entwickelte sich später eine intensivere Zusammenarbeit – die bis heute andauert.

Warum engagieren Sie sich für die griffelkunst und wie bringen Sie sich ein?
Ich bin seit vielen Jahren Mitarbeiterin der griffelkunst und arbeite hartnäckig daran, dass unsere Mitglieder sich nicht nur zu erschwinglichen Preisen mit Kunst versorgen, sondern sich auch damit auseinandersetzen. Ich verstehe die griffelkunst auch als Bildungsinstitution und außerschulischen Lernort und versuche insbesondere Schulen zu motivieren, Mitglied zu werden. Als Beiratsmitglied bin ich darüber hinaus direkt an der Auswahl der Künstler und Künstlerinnen beteiligt, die wir in unser Programm aufnehmen.

Was war bisher Ihre liebste Edition und warum? Was würden Sie sich für die Zukunft wünschen?
Als bekennende Minimalistin liebe ich die Holzdrucke von Hubert Kiecol. Aber auch die Kachelbilder von Kai Schiemenz werde ich nicht mehr von der Wand nehmen.
Wir haben bereits so viele spannende Editionen angeschoben für die nächsten Jahre – ich freue mich auf jede einzelne Position, die wir hier vorstellen werden.


Brigitte Bedei, Foto: Volker Renner

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