Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte ©griffelkunst</p>
<p>Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte ©griffelkunst</p>
<p>Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte ©griffelkunst</p>

Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte ©griffelkunst

<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst</p>
<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst</p>
<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst</p>

Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst

<p>Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst</p>
<p>Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst</p>
<p>Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst</p>

Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst

<p>Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst</p>
<p>Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst</p>
<p>Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst</p>

Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst

<p>Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014 ©griffelkunst</p>
<p>Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014 ©griffelkunst</p>
<p>Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014 ©griffelkunst</p>

Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014 ©griffelkunst

Agenda – aktuelle Ausstellungshinweise und News

Barbara Camilla Tucholski –  Flucht - Reise - Sehnsucht

Abbildung:
Barbara Camilla Tucholski
o.T., 2019
Bleistift auf Papier
24 x 32 cm

Bei manchen Menschen wird die Reise des Lebens von einer Flucht unterbrochen und für immer geprägt. So auch bei Barbara Camilla Tucholski. 1953 fliehen ihre Eltern mit ihr und ihrem kleinen Bruder aus der DDR. Dem sechsjährigen Mädchen sagen sie, dass sie einen Ausflug machen. Tatsächlich lassen sie ihr Zuhause, das Gasthaus, den Hund und die Pusteblumen im Garten zurück. Scheinbar für immer. Vor 30 Jahren, 1990, kein Jahr nach der Wiedervereinigung, kehrt Tucholski nach Loitz zurück in das verloren geglaubte Elternhaus, das “Schloss ihrer Erinnerung“. Dort entstehen in den folgenden Jahren installative Arbeiten im Haus und im Stadtraum, Zeichnungs- und Bilderzyklen.

“Jana. Orange-Zinnobergrün“ von 1991 ist ein zentrales Bild der in Loitz gemalten Serie “Kinderbilder“. Es steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Der langgestreckte Körper eines Mädchens scheint in dem es umgebenden Farbraum zu schweben. Körperhaltung und Gesichtszüge zeigen gleichermaßen Freude, Lust und Schmerz.
 
“Das Grundthema meiner Arbeit ist das für jede und jeden irgendwann verlorene Paradies der Kindheit.“ Barbara Camilla Tucholski

Im Frühjahr 2019 unternimmt Tucholski eine Reise mit dem Auto vom Norden Deutschlands bis zur Mitte Italiens und über Prag wieder zurück. In Zeichnungen hält sie tagebuchartig ihr Unterwegssein fest: die Autobahnen und die am Fenster vorbeiziehenden Landschaften, die Rast- und Gaststätten und die Hotels und Pensionen, in denen sie übernachtet. Mit mitunter wenigen sicher gesetzten Bleistift Linien fängt sie die sie für den Augenblick umgebende Atmosphäre dieser unterschiedlichen Orte ein. Die Ausstellung ist dieser Werkgruppe gewidmet.

Barbara Camilla Tucholski wurde 1947 in Loitz an der Peene geboren, sie lebt und arbeitet in Oevelgönne, Wien und Rom. Tucholskis Arbeiten sind Teil bedeutender privater und öffentlicher Sammlungen wie dem Kunstmuseum Bonn, dem Museum Kunst Palast, Düsseldorf, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, der Staatlichen Graphischen Sammlung München, der Albertina, Wien und der Casa di Goethe in Rom.
(Text: Galerie Werner Klein)


Galerie Werner Klein
Volksgartenstr.10
50677 Köln
Mittwoch bis Freitag 14-18 Uhr
Samstag 11-15 Uhr
und nach Vereinbarung

Barbara Camilla Tucholski in der griffelkunst

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