Einzelbilder aus einem Film zu lösen, stellt schon an sich eine Schwierigkeit dar. Ihre Übersetzung in Druckgraphik, insbesondere in den Hochdruck, scheint zunächst ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Karimah Ashadu ist dies mit der Unterstützung von Lars Dahms und Daniel Vogler vom Atelier für Druckgrafik in Wedel gelungen.
Die Drucker setzen Gold- und Silberfarbe als Fond ein, sodass der Eindruck entsteht, dass Metall als Druckträger verwendet wurde. Die metallischen Töne erinnern an das Material der Motorräder, die Ästhetik der Drucke an Street Art und Graffiti und das Format an die Kinoleinwand.
Die Künstlerin geht sehr malerisch an die Auswahl der einzelnen Druckfarben heran. Bei manchen Blättern arbeitet sie mit zwei Farben, die auf den Fonds gesetzt werden, so dass Details aus den filmischen Aufnahmen hervorgehoben werden. Der Titel „Icons“ bezieht sich darauf.