Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst</p>
<p>Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst</p>
<p>Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst</p>

Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst

<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>

Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst

<p>Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst</p>
<p>Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst</p>
<p>Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst</p>

Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst

<p>Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011 ©griffelkunst</p>
<p>Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011 ©griffelkunst</p>
<p>Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011 ©griffelkunst</p>

Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011 ©griffelkunst

<p>Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst</p>
<p>Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst</p>
<p>Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst</p>

Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst

Agenda – aktuelle Ausstellungshinweise und News

Ins Licht: Miwa Ogasawara

In ihrer Malerei arbeitet Miwa Ogasawara mit der Überlagerung verschiedener Farbschichten und Lasuren, die sich zu fein nuancierten Farbverläufen zusammensetzen. Die Farbe ist ihr Material, das sich auf der Leinwand entfaltet. Wie sich ihre malerische Technik verändert, wenn die Künstlerin ihre Sujets in die Druckgraphik überführt, sehen wir in ihren aktuellen Lithographien, die sie in der Werkstatt von Felix Bauer in Köln entwickelt hat.
Für das Motiv Wolken setzt sie malerisch das schwebende Wolkenmeer vor milchig blauem Himmel auf drei Lithosteine und fügt sie im Druck zu einem Bild. Dabei arbeitet sie mit den Eigenschaften des Steindruckes. Auf der Druckform, dem Lithostein, zieht die aufgetragene Tusche nicht sofort ein. Vielmehr bildet sie zunächst eine Masse und hinterlässt nach der Trocknung eine zufällige Struktur, die erst im Druck sichtbar wird. Die fluide Form der Wolke wird so sinnfällig. In der zweiten Lithographie Fenster fällt Licht durch einen Vorhang in das Innere eines Raumes und hinterlässt auf dem Boden ein Spiel aus horizontalen und vertikalen Streifen. Auch hier arbeitet Miwa Ogasawara mit den Eigenheiten der Lithographie und ersetzt die sich überlagernden Lasuren ihrer Malerei durch den einfachen Duktus der Pinselstriche, durch die im Druck das Weiß des Papieres scheint. Der Vorhang wird hier nur angedeutet, Schatten und Spiegelung erheben sich vor changierendem, tiefblauen Grund.
Beide Blätter sind in verschiedenen Blautönen und einem Hauch von Gelb angelegt. Ein Farbspiel, das an die ukrainischen Nationalfarben erinnert. Die Sehnsucht nach Frieden und Freiheit ist das Leitthema ihrer Arbeiten.


Wolken, 2023, Öl auf Leinwand, 40 x 45 cm


Fenster, 2022, Öl auf Leinwand, 55 x 40 cm

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