Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst</p>
<p>Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst</p>
<p>Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst</p>

Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst

<p>Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition ©griffelkunst</p>
<p>Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition ©griffelkunst</p>
<p>Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition ©griffelkunst</p>

Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition ©griffelkunst

<p>Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011 ©griffelkunst</p>
<p>Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011 ©griffelkunst</p>
<p>Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011 ©griffelkunst</p>

Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011 ©griffelkunst

<p>Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst</p>
<p>Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst</p>
<p>Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst</p>

Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst

<p>Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte ©griffelkunst</p>
<p>Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte ©griffelkunst</p>
<p>Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte ©griffelkunst</p>

Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte ©griffelkunst

Agenda – aktuelle Ausstellungshinweise und News

Genie des guten Geschmacks: Madame d‘Ora

Madame d‘Dora hat in ihren verschiedenen Ateliers in Wien, Karlsbad und Paris mindestens 200.000 Aufnahmen gemacht und ausgearbeitet. Heute liegen Teile ihres Nachlasses in der photographischen Sammlung des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg und im Bildarchiv der Nationalbibliothek in Wien. Die Edition für die griffelkunst entstand nach Aufnahmen, die sich in der photographischen Sammlung Ullstein bei ullstein bild in Berlin befinden. Sie stammen aus der Zeit ihrer engen Zusammenarbeit mit dem Ullstein Verlag. An die 700 Originalabzüge befinden sich dort, die, wie ihre Rückseiten zeigen, in diversen Magazinen veröffentlicht wurden. Das kann man auch auf der Vorderseite ablesen, etwa an dem Kleid von Grete Jacobson, das deutlich retuschiert wurde. Die Signatur der Photographin verweist darauf, dass diese Abzüge zur Reproduktion bestimmt waren. Ohne dieses Copyright war die Veröffentlichung schlichtweg verboten. Doch natürlich haben die verschiedenen Verwendungen der Abzüge auch Spuren hinterlassen, wie angestoßene Ecken, Kratzer oder Flecken.

Im Gegensatz zum Abzug vom Originalnegativ erlaubt die Arbeit nach Abzügen eine rasche Bildbearbeitung. Der wesentliche Vorteil dieses Vorgehens ist vor allem, dass auf diese Weise auch die Interpretation und Bearbeitung der Motive im Labor erhalten bleibt, die in der Regel nicht mit dem Negativ identisch ist. Um dem ursprünglichen Zustand und der Ästhetik der Originalabzüge möglichst nahe zu kommen, wurden diese von recom art in Berlin gescannt und die Dateien anschließend digital bearbeitet. Diese wurden mittels eines besonderen Belichters, dem Light Jet, per Laser auf das lichtempfindliche Photopapier übertragen. Das ist ein Vorgang, wie man ihn vor allem in der Farbphotographie einsetzt, doch auch das Belichten auf Barytpapier in Schwarz-Weiß ist auf diese Weise möglich und wird von der griffelkunst inzwischen für die Produktion der historischen Photoeditionen eingesetzt.  Die Entwicklung des Photopapiers erfolgt anschließend analog mit Chemie und Flüssigkeit. Genauso wurden auch die Aufnahmen gemacht, die Madame d’Ora in ganz Europa verbreitet hat und von denen wir sechs für unsere Edition mit dem Fokus auf ihre Zeitschriftenphotographie im Zeitraum von 1917 bis 1929 ausgewählt haben.

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