Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst</p>
<p>Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst</p>
<p>Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst</p>

Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst

<p>Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst</p>
<p>Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst</p>
<p>Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst</p>

Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst

<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst</p>
<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst</p>
<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst</p>

Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst

<p>Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst</p>
<p>Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst</p>
<p>Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst</p>

Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst

<p>Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014 ©griffelkunst</p>
<p>Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014 ©griffelkunst</p>
<p>Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014 ©griffelkunst</p>

Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014 ©griffelkunst

Alfons Lachauer

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E 577
E-577--(seite)Alfons-Lachhauer.jpg
E 577

Einzelblatt

E 577

54° Nord, 48° Süd
40,0 × 20,0 × 3,0 cm

Unikate
Öl auf Holz
Da es sich bei dieser Arbeit um Unikate handelt, ist die Auflage limitiert. Bei Überbestellung entscheidet das Los.

Dialog der Farben

von Brigitte Bedei

Bereits vor 50 Jahren hat die griffelkunst eine Graphik des Malers Alfons Lachauer verlegt. Nun haben wir den Künstler erneut eingeladen, eine Edition für uns zu entwickeln. Entstanden ist ein wunderbares Original des Altmeisters der Konkreten Kunst. Es ist dabei sowohl Multiple als auch Unikat, denn der Künstler hat jede Farbfläche mit Ölfarbe auf den Bildträger gesetzt und so eine Auflage von 100 Exemplaren produziert.

Als Bildträger dienen Lachauer zwei geschreinerte, quadratische Holzkästen. Sie sind im Format identisch und ergeben zusammengesetzt ein Rechteck, eine geometrische Form, die häufig im Werk des Künstlers zu finden ist. Pro Element verwendet der Maler Farben, die er einander gegenüberstellt: Violett trifft auf Gelb. In mehreren Schichten aufgetragen, verdichtet sich die matte Ölfarbe jeweils zu einer monochromen Fläche. Rückseitig zusammengesetzt, ergeben beide Elemente ein Bild. Der Maler setzt die Komplementärfarben dabei gezielt in Beziehung zueinander und schafft so eine vibrierende Komposition.

»Kein anderer lebender Künstler verbindet mit so natürlicher Einfachheit zwei Farbflächen zu einem Bild«, sagt der Bildhauer und Graphiker Alf Lechner über seinen Freund. Der dreidimensionale Bildträger gibt der Farbe dabei den nötigen Körper und Raum. Form und Farbe bilden gleichrangige Elemente, aus denen sich das Bild konstituiert.

Alfons Lachauer, geboren 1944, studierte in den 1960er-Jahren an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Günther Fruhtrunk. Wie sein Lehrer steht Lachauer in der Tradition der konkreten und konstruktivistischen Malerei, einer Form der gegenstandslosen Kunst, die der Künstler bis heute innovativ weitergetrieben hat. »What you see is what you see«, das Diktum des amerikanischen Künstlers Frank Stella gilt auch für das minimalistische Werk Lachauers, einem Konstrukt aus Farbe und Form. Diese Konzentration auf die Inhalte der Kunst selbst gilt Alfons Lachauer bis heute als Voraussetzung einer uneingeschränkten Wirkung auf den Betrachter. Für ihn ist Malerei das Produkt aus Wissenschaftlichkeit, Sinnlichkeit und Farbe.

Alfons Lachauer

portrait_lachauer_1.jpg

1944 geboren in Rosenheim,

lebt und arbeitet in Stephanskirchen

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