Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014 ©griffelkunst</p>
<p>Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014 ©griffelkunst</p>
<p>Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014 ©griffelkunst</p>

Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014 ©griffelkunst

<p>Eröffnung der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst</p>
<p>Eröffnung der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst</p>
<p>Eröffnung der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst</p>

Eröffnung der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst

<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst</p>
<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst</p>
<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst</p>

Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst

<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>

Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst

<p>Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst</p>
<p>Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst</p>
<p>Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst</p>

Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst

Agenda – aktuelle Ausstellungshinweise und News

Unter Palmen: Verena Issel

Im Winter 2021 haben wir Verena Issel zu unserem Druckgraphik-Stipendium nach Hamburg eingeladen. Sechs Wochen lang hat sie in der Werkstatt von Ellen Sturm-Loeding gewohnt und gearbeitet. Hier konnte sie alle druckgraphischen Möglichkeiten ausprobieren: Radierung, Holzdruck und Lithographie. Der Holzdruck war schließlich die Technik, in der die in Berlin lebende Künstlerin ihre Edition entwickelt hat. Hier konnte sie mit Farbe und auch mit speziellen Druckträgern experimentieren. Statt auf Papier hat sie ihre Druckstöcke auf Filz gedruckt, denn der hat eine ganz besondere Qualität: Filz schluckt das Licht und die Spiegelung, sodass die Drucke matt und satt auf dem Material stehen. Die breite Farbpalette der Filze ermöglicht ihr ein intensives Farbspiel. Die Motive sind 1- und 2-farbig auf die unterschiedlich farbigen Bögen gedruckt. Mit ihnen entwickelt die Künstlerin ein wahres Ping-Pong-Spiel, eine Unterhaltung auf vielerlei Ebenen. Da gibt es zunächst Bezüge zur Antike, die bei Verena Issel immer wieder auftauchen, denn sie ist als studierte Altphilologin in lateinischer Sprache und Mythologie bestens bewandert. Fassaden griechischer Tempel stellen unseren Umgang mit Geschichte infrage und sind eigentlich ein Paradox: Soft Ruins, marmorne Tempelruinen auf weichem Filz. Der ägyptische Tempelhüter zeigt uns, dass wir heute andere Herausforderungen haben, denn er bricht fast zusammen unter der Last seines Handys und weiß nicht mehr, was er eigentlich hütet. Er spannt den Bogen zur ägyptischen Palmenallee. Eine weitere Pflanze entfaltet sich, aber domestiziert. Wie wird eigentlich aus einem Urwald eine Topfpflanze? Dieser steht die Cityscape entgegen, die moderne Stadtlandschaft, die wiederum das Gespräch aufnimmt mit den antiken Tempelfassaden. Ein vielfältiges Ensemble also, in dem jedes Motiv aber auch alleine seine Kraft entfaltet!


Verena Issel mit Monky in der Werkstatt Handdruck Loeding & Sturm


Signiermarathon in der griffelkunst

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