Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte ©griffelkunst</p>
<p>Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte ©griffelkunst</p>
<p>Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte ©griffelkunst</p>

Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte ©griffelkunst

<p>Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition ©griffelkunst</p>
<p>Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition ©griffelkunst</p>
<p>Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition ©griffelkunst</p>

Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition ©griffelkunst

<p>David Tremlett signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst</p>
<p>David Tremlett signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst</p>
<p>David Tremlett signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst</p>

David Tremlett signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst

<p>Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst</p>
<p>Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst</p>
<p>Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst</p>

Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst

<p>Prof. Hanns Schimansky und Studierende bei der Betrachtung von Graphiken an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Prof. Hanns Schimansky und Studierende bei der Betrachtung von Graphiken an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Prof. Hanns Schimansky und Studierende bei der Betrachtung von Graphiken an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>

Prof. Hanns Schimansky und Studierende bei der Betrachtung von Graphiken an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst

Agenda – aktuelle Ausstellungshinweise und News

Thomas Kilpper - Köln Fragmente

Thomas Kilppers Œuvre spiegelt die politische Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. In dieser Geschichte sind der Erfolg und der Gewinn des Einen oft die Niederlage bis hin zur Vernichtung des Anderen. Diese, den Errungenschaften einer demokratisch verfassten Gesellschaft feindlich gegenüberstehende Konstellation, scheint sich heute in immer kürzer werdenden Zyklen zu wiederholen.
In Kilppers oft großformatigen Holzschnitten treffen die Protagonisten von Rechts- und Unrechtssystemen collagenhaft aufeinander. Holzschnitt ist eine uralte Technik, die sowohl der Überlieferung von Texten und Illustrationen im frühen Buchdruck, als auch der Verfassung von kritischen Pamphleten, widerständigen Manifesten und Flugschriften diente. Thomas Kilpper verwendet das Verfahren nicht nur um Drucke zu erzeugen, sondern um bildgewordene Spuren des Geschehenen in Materialien, die oft mit konkreten Orten verbunden sind, einzuritzen. […]

In seiner Ausstellung Köln Fragmente nimmt Thomas Kilpper nun die deutsche Faszinations-, Ausbeutungs- und Verfolgungsgeschichte des Fremden am Beispiel der Geschichte des Rheinlands von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart in den Blick. Der feierlichen Begrüßung des 1-Millionsten ‘Gastarbeiters’ Armando Rodrigues de Sá am 10. September 1964 durch die deutschen Arbeiterverbände, stehen die Bilder der streikenden Fordarbeiter*innen, türkenfeindliche Schlagzeilen und die rassistischen NSU-Anschläge gegenüber. Auch der Kunststadt Köln, dem Einsturz des Stadtarchivs und dem Kampf um den Erhalt des Hambacher Forsts sind Kapitel gewidmet. Ein fulminanter, labyrinthartiger Parcours aus Holztafeln, in die die Motive geschnitten sind, füllt den gesamten Galerieraum aus. Ikonografisch oder wie Tableau vivant wirken diese Bilder, Materialität und Dichte machen es schwer zu den Sujets in Distanz zu gehen. […]
(Text : Galerie Nagel Draxler)


Thomas Kilpper in der griffelkunst

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