Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>

Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst

<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>

Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst

<p>Prof. Hanns Schimansky und Studierende bei der Betrachtung von Graphiken an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Prof. Hanns Schimansky und Studierende bei der Betrachtung von Graphiken an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Prof. Hanns Schimansky und Studierende bei der Betrachtung von Graphiken an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>

Prof. Hanns Schimansky und Studierende bei der Betrachtung von Graphiken an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst

<p>Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst</p>
<p>Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst</p>
<p>Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst</p>

Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst

<p>Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition ©griffelkunst</p>
<p>Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition ©griffelkunst</p>
<p>Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition ©griffelkunst</p>

Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition ©griffelkunst

Agenda – aktuelle Ausstellungshinweise und News

Stadt aus Glas: Marc Lüders

Ausgangspunkt von Marc Lüders’ „Photopicturen“ sind Photographien, auf die er mit den Mitteln der Malerei reagiert. Jedes Bild setzt sich aus zwei Ebenen zusammen, der photographischen und der malerischen, die eine Verbindung miteinander eingehen. Sie existieren zwar durch ihre unterschiedliche Beschaffenheit parallel zueinander, doch in Lüders Werk bilden sie eine neue Einheit. Um diese zwei voneinander getrennten Ebenen auch in seiner Edition zu erhalten, hat der Künstler als Druckträger eine Glasscheibe gewählt. Diese wurde beidseitig mit gerasterten, eigenen Photographien bedruckt, die an ganz verschiedenen Orten aufgenommen wurden. Das Bild auf der Rückseite der Glasscheibe entstand in der New Yorker Metro, die Person auf der Vorderseite hat Lüders in Hamburg entdeckt. Das Punktraster der Photos hat er so gewählt, dass durch die Überlagerung ein Moiré-Effekt entsteht, der die flirrende Figur, von einem Sternchenmuster überzogen, geradezu vor dem Hintergrund schweben lässt. Die Figur erscheint erst durch die sich überlagernden Raster, ohne diese würde sie in dem Raster des Fonds aufgehen und damit unsichtbar bleiben. Die Szene selbst wirkt wie eine Spiegelung oder ein Blick durch das Fenster der New Yorker Metro, wie es auch als Bild im Bild zu sehen ist. So ist die Glasscheibe mehr als nur ein Trägermaterial. Durch sie entstehen zwei voneinander getrennte Bildebenen, die auch eine Trennung von verschiedenen Medien verkörpert wie Wasser und Luft, Mensch und Umwelt oder eben auch Malerei und Photographie.


Marc Lueders im Gespräch mit Dr. Petra Roettig in der Hamburger Wahlausstellung

© Griffelkunst e.V. 2022 Alle Rechte vorbehalten! Impressum Datenschutz