Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Beim Aufbau der Ausstellung von Dasha Shishkin, Herbst 2012 ©griffelkunst</p>
<p>Beim Aufbau der Ausstellung von Dasha Shishkin, Herbst 2012 ©griffelkunst</p>
<p>Beim Aufbau der Ausstellung von Dasha Shishkin, Herbst 2012 ©griffelkunst</p>

Beim Aufbau der Ausstellung von Dasha Shishkin, Herbst 2012 ©griffelkunst

<p>In der Druckwerkstatt von Thomas Franke ©griffelkunst</p>
<p>In der Druckwerkstatt von Thomas Franke ©griffelkunst</p>
<p>In der Druckwerkstatt von Thomas Franke ©griffelkunst</p>

In der Druckwerkstatt von Thomas Franke ©griffelkunst

<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst</p>
<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst</p>
<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst</p>

Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst

<p>Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst</p>
<p>Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst</p>
<p>Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst</p>

Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße ©griffelkunst

<p>Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst</p>
<p>Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst</p>
<p>Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst</p>

Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst

Agenda – aktuelle Ausstellungshinweise und News

On the Road: Umbo

Drei Monate reiste Umbo im Jahr 1952 auf Einladung der US-amerikanischen Regierung kreuz und quer durch Amerika. Die Reiseroute führte ihn von New York über Philadelphia und Washington in den Süden nach New Orleans, von dort an die kalifornische Küste mit Aufenthalten in San Diego, Los Angeles und San Francisco, weiter durch Colorado und Kansas nach Chicago und Detroit und schließlich zurück nach New York. Das Ziel der Gastgeber war es, der Delegation von deutschen Journalisten den „American Way of Life“ nahezubringen, sodass diese im zerstörten Nachkriegsdeutschland davon berichten konnten. Daher wurden der Gruppe vor allem Vorzeige-Projekte präsentiert, etwa moderne Fabrikanlagen, Wohnsiedlungen und Bauwerke wie die Golden Gate Bridge oder ein Autokino in Cincinnati. Umbo hat alle diese Orte photographiert. Und vieles mehr. 7000 Negative sind in dieser kurzen Zeit entstanden, aus denen er seine Auswahl getroffen und zu einem Werkkomplex geformt hat.  Daraus hat Herbert Molderings als ausgewiesener Kenner von Umbos Werk sechs der wichtigsten Motive für die Griffelkunst-Edition ausgewählt.

Das erste Motiv der Serie ist auch als eines der ersten direkt nach der Ankunft in New York City entstanden. Man meint dem Photo die Überwältigung und vielleicht Freude bei der ersten Begegnung mit der Skyline Manhattans anzumerken, zumal in Hannover, wo Umbo lebte, zahlreiche Gebäude im Krieg zerstört worden waren. Die Schaufenster der 5th Avenue erinnerten ihn an die Berliner Straßenansichten, die einst seinen Erfolg und Ruhm als Photograph mitbegründet hatten. Nicht nur die spezielle Schaufensterdekoration ist auf Motiv zwei zu sehen, sondern auch die Spiegelbilder der Passanten, ihre Schatten und die parkenden Autos. Das Leben auf der Straße ist ohnehin eines von Umbaus Lieblingssujets, wie das dritte Photo von zwei Schweißern bei der Arbeit zeigt. Bild vier zeigt Propangasbehälter, die für Umbo die neue amerikanische Art des Arbeitens symbolisieren. Er gab daher dem Motiv den Untertitel „Phalanx der Roboter“. Auch die fünfte Aufnahme zeigt mit dem Cowgirls auf einem Ventilator reitend eine Schaufensterreklame, die verschiedene Amerikabilder zu einem verbindet. Ein Western läuft auch in dem Autokino, das Umbo für die letzte Aufnahme der Serie in Cincinnati besucht hat. Die Möglichkeiten des „Drive in“ in allen Lebensbereichen verkörpert wohl am besten den „American Way of Life“, in dessen Zentrum das Auto steht.

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