Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011 ©griffelkunst</p>
<p>Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011 ©griffelkunst</p>
<p>Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011 ©griffelkunst</p>

Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011 ©griffelkunst

<p>Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst</p>
<p>Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst</p>
<p>Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst</p>

Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst

<p>Druckstöcke und Andrucke von Birgit Brandis ©griffelkunst</p>
<p>Druckstöcke und Andrucke von Birgit Brandis ©griffelkunst</p>
<p>Druckstöcke und Andrucke von Birgit Brandis ©griffelkunst</p>

Druckstöcke und Andrucke von Birgit Brandis ©griffelkunst

<p>Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst</p>
<p>Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst</p>
<p>Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst</p>

Im Atelier von Anja Tchepets ©griffelkunst

<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst</p>
<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst</p>
<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst</p>

Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst

Agenda – aktuelle Ausstellungshinweise und News

Herbstwahl 2020: Thomas Baldischwyler, Gioca Con I Moduli

2017 erhält Thomas Baldischwyler das Stipendium der Villa Massimo in Rom. Mit dem Graphik-Spiel „Composition“ im Gepäck, das er zuvor bei ebay ersteigert hatte, zieht er für ein Jahr in die italienische Metropole.
In Rom angekommen besucht er im römischen Stadtteil Trastevere eine Ausstellung mit Arbeiten des italienischen Künstlers Pablo Echaurren, von deren Vielfalt Baldischwyler überrascht ist. Anfang 2018 kontaktiert er den Künstler, um mit ihm über seine Werke zu sprechen. Zusammen mit einem italienischen Freund besucht er Echaurren. Das Gespräch verlässt schnell das kunsthistorisch-technische Terrain und wird zu einem psychoanalytischen Diskurs. Gerade auch wegen des dazwischen sitzenden, muttersprachlichen Interviewers entwickelt sich ein spannender, vielfältiger Gedankenfluss, den Baldischwyler dokumentieren möchte. Ihm kommt das Spiel in den Sinn, das er mit nach Rom genommen hatte, und für sein Vorhaben scheint ihm die Oberfläche des Lege-Spiels perfekt zu sein. Aus den einzelnen Bausteinen entwickelt der Künstler eine Form, das vielsprachige Gespräch als Mosaik, eine Art Spiel mit Modulen. Es besteht aus neun Radierungen, auf denen neben wiederkehrenden, graphischen Motiven umlaufend in Fragmente zerlegt das originale Interview zu lesen ist. Auch die einzelne Radierung – ob in Grün, Rot oder Schwarz – hat dabei ihre Gültigkeit und ist eine Art Verweis, der uns teilhaben lässt am Spiel des Künstlers.
Für diejenigen, die in das komplette Spiel mit seinen 362.880 Kompositionsmöglichkeiten einsteigen möchten, hat Thomas Baldischwyler eine Schachtel gestaltet sowie eine Spielanleitung entwickelt, die eine hilfreiche Übersetzung des Interviews liefert.

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