Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>In der Druckwerkstatt von Thomas Franke ©griffelkunst</p>
<p>In der Druckwerkstatt von Thomas Franke ©griffelkunst</p>
<p>In der Druckwerkstatt von Thomas Franke ©griffelkunst</p>

In der Druckwerkstatt von Thomas Franke ©griffelkunst

<p>Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg ©griffelkunst</p>
<p>Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg ©griffelkunst</p>
<p>Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg ©griffelkunst</p>

Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg ©griffelkunst

<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>

Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst

<p>Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011 ©griffelkunst</p>
<p>Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011 ©griffelkunst</p>
<p>Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011 ©griffelkunst</p>

Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011 ©griffelkunst

<p>Prof. Hanns Schimansky und Studierende bei der Betrachtung von Graphiken an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Prof. Hanns Schimansky und Studierende bei der Betrachtung von Graphiken an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>
<p>Prof. Hanns Schimansky und Studierende bei der Betrachtung von Graphiken an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst</p>

Prof. Hanns Schimansky und Studierende bei der Betrachtung von Graphiken an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ©griffelkunst

Agenda – aktuelle Ausstellungshinweise und News

Gesprengte Ordnung: Marcel Odenbach

Die Reihenfolge der fünf Siebdrucke von Marcel Odenbach ist so angelegt, dass sie eine dreiteilige Abfolge ergibt, ein Triptychon. Das zentrale Motiv in der Mitte der Serie bildet eine Collage aus der Postkartensammlung des Künstlers, die dieser als Kind von Verwandten aus Afrika erhalten hatte. Links und rechts davon wiederholen sich jeweils zwei Collagen mit Bildern aus Medienberichten vom Sturm aufs Kapitol in Washington. Auch wenn die Einzelbilder, die Odenbach auf seinen sogenannten Schnittvorlagen zu Collagen montiert, präzise ausgewählt sind, wird der Betrachter überwältigt. Die reproduzierten Vorlagen aus dem groß angelegten Archiv des Künstlers werden vergrößert und jeweils zweifarbig von Farbflächen überlagert. Diese laufen mal horizontal, mal vertikal über die randlos gedruckten Motive. Eröffnet wird die Serie in Silber, geschlossen in Gold. Dazwischen ist alles „Außer Rand und Band“, so der Titel der Serie, die in einer Mappe erscheint. Die unterschiedlichen Farbkombinationen übernimmt der Künstler dabei von Andy Warhols Electric-Chair-Serie, die für ihn in den frühen 1970er Jahren ein imposantes Beispiel einer politischen Stellungnahme war. So sind auch Odenbachs Arbeiten eindrucksvolle Statements zu gesellschaftlichen Katastrophen – bis in die bis jüngste Gegenwart hinein. In seinen vielschichtigen Arbeiten lenkt er unseren Blick immer wieder auf Strukturen, die für Gewalt und Machtmissbrauch verantwortlich sind. Und so verknüpft der Künstler hier ein düsteres Kapitel der belgischen und deutschen Kolonialgeschichte in Afrika mit den jüngsten Geschehnissen in den USA.


Eingefärbte Schnittvorlagen, Arbeitstisch des Künstlers in seinem Kölner Atelier


Marcel Odenbach, Atelier in Köln, 2022


Tapete, installiert in der Galerie Anton Kern, New York, 2022

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