Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg ©griffelkunst</p>
<p>Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg ©griffelkunst</p>
<p>Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg ©griffelkunst</p>

Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg ©griffelkunst

<p>Aufbau Installation Thorsten Brinkmann “Ernie & Se King”, Kunstraum Seilerstraße 2011 ©griffelkunst</p>
<p>Aufbau Installation Thorsten Brinkmann “Ernie & Se King”, Kunstraum Seilerstraße 2011 ©griffelkunst</p>
<p>Aufbau Installation Thorsten Brinkmann “Ernie & Se King”, Kunstraum Seilerstraße 2011 ©griffelkunst</p>

Aufbau Installation Thorsten Brinkmann “Ernie & Se King”, Kunstraum Seilerstraße 2011 ©griffelkunst

<p>Eröffnung der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst</p>
<p>Eröffnung der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst</p>
<p>Eröffnung der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst</p>

Eröffnung der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst

<p>Ausstellung von Peter Kogler im Kunstraum Seilerstraße ©griffelkunst</p>
<p>Ausstellung von Peter Kogler im Kunstraum Seilerstraße ©griffelkunst</p>
<p>Ausstellung von Peter Kogler im Kunstraum Seilerstraße ©griffelkunst</p>

Ausstellung von Peter Kogler im Kunstraum Seilerstraße ©griffelkunst

<p>Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst</p>
<p>Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst</p>
<p>Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst</p>

Jenny Holzer Edition entsteht ©griffelkunst

Agenda – aktuelle Ausstellungshinweise und News

Das sind wir!

Dr. Petra Roettig und Dr. Christina Berking 

Dr. Petra Roettig, Kunsthistorikerin, Leiterin der Galerie der Gegenwart in der Hamburger Kunsthalle und im Vorstand der griffelkunst seit 2001
1. Vorsitzende.

Was hat Sie zur (griffel)Kunst gebracht?
Als Kuratorin für zeitgenössische Graphik an der Hamburger Kunsthalle habe ich die griffelkunst früh kennengelernt, da die Sammlung des Museums dieser einzigartigen Graphikvereinigung großartige Werkzyklen verdankt. Seit der Gründung der griffelkunst ist die Kunsthalle als Mitglied dabei und beide Institutionen sind durch Kooperationen und Ausstellungen eng miteinander verbunden. 

Warum engagieren Sie sich für die griffelkunst, und wie bringen Sie sich ein?
Von Anfang an hat mich die demokratische und soziale Idee der griffelkunst begeistert. Als Mitglied des Vorstands ist es mir wichtig, diesen Gedanken weiterzutragen und zugleich mit dem Team der griffelkunst neue und aktuelle Ausrichtungen, Perspektiven und Medien in der Kunst zu entdecken und für die Mitglieder zugänglich zu machen.

Was war bisher Ihre liebste Edition und warum?
Jede Wahl hatte für mich ihre Favoriten und Highlights. Im vorletzten Jahr war es zum Beispiel die Tapete für den öffentlichen Raum von Nora Schultz. Das Werk ist eine wunderbare und humorvolle Kombination verschiedener Prozesse: Das Experimentieren mit neuen Druckträgern (einer Isomatte), die Idee vom ökonomischen Waren-Kreislauf mittels Kartoffeln und Münzen im öffentlichen Raum und schließlich der Gedanke, dass man auch mit einem Einzelblatt Anteile am Ganzen (der Tapete) hat.


Dr. Petra Roettig

Dr. Christina Berking, Juristin und Kunstmarktexpertin
Stellvertretende Vorsitzende

Was hat Sie zur (griffel)Kunst gebracht?
Zur griffelkunst hat mich der Spaß an der Kunst und dem Umgang mit Originalen gebracht. Kunstaffin war ich schon vorher. Nach dem Abitur schwankte ich zwischen Kunstgeschichte und Jura und habe mich dann für Jura – allerdings mit dem Schwerpunkt Kunstrecht – entschieden. Weil mich der Gedanke an das Kunstgeschichtsstudium aber doch nicht losließ, habe ich später neben dem Beruf noch einen Master in Kunstgeschichte gemacht. Heute arbeite ich als Anwältin ausschließlich für Künstler und Kunsthandel und freue mich, dass ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe. In der Kanzlei habe ich dann auch Dirk Dobke kennengelernt. Er hat dort lange Zeit die Kunstsammlung betreut.

Warum engagieren Sie sich für die griffelkunst, und wie bringen Sie sich ein?

Mich überzeugt die Vermittlungsarbeit der griffelkunst. Dadurch, dass sie erschwingliche Auflagenwerke verlegt, bringt sie Menschen zur Kunst und kann so die Auseinandersetzung mit aktuell relevanten Positionen fördern. Kunst ist so etwas anregendes, dass man gar nicht genügend Menschen dafür interessieren kann. Dieses Engagement finde ich sehr unterstützenswert.
Gleichzeitig finde ich es spannend, was die Künstler aus den Drucktechniken machen. Graphik ist ja nicht für alle vertrautes Terrain. Manche der Künstler tasten sich durch die griffelkunst überhaupt erst an diese Ausdrucksmittel heran. So geht es auch viel um diese Techniken und was mit ihnen möglich ist.
Als Juristin fällt es mir nicht schwer, mich in die griffelkunst einzubringen. Irgendwelche rechtlichen Fragen tauchen immer auf. Da kann juristischer Beistand nie schaden. Wenn dann die Dinge geklärt sind, können sich alle wieder der eigentlichen Arbeit zuwenden. Die bringt Spaß und ist für mich persönlich wegen des ganz anderen Ansatzes eine ausgesprochene Bereicherung.

Was war bisher Ihre liebste Edition und warum?
Auf eine liebste Edition kann ich mich gar nicht festlegen. Bei mir hängen die unterschiedlichsten Blätter der griffelkunst. Das finde ich gerade das Spannende. Jedes Werk spricht mich auf eine andere Weise an. Beispielsweise habe ich Fernando de Britos Porträt von Eva Hesse hängen. Eva Hesse hat vor ihrer Emigration bei mir um die Ecke gewohnt. Ich stehe oft davor und denke über ihr Schicksal und ihre persönliche Zerrissenheit nach. Und dann versuche ich nachzuvollziehen, was Fernando de Brito von ihr mit seinem Liniengefüge einfangen wollte.

Was würden Sie sich für die Zukunft wünschen?
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die griffelkunst jung und beweglich bleibt und dadurch immer wieder neue Menschen zum Sammeln von Kunst anregen kann. Ich möchte Menschen für die Kunst begeistern. Mir ist deshalb der lebendige Austausch vor den Originalwerken wichtig. Die griffelkunst lebt von den persönlichen Begegnungen mit der Kunst und anderen Kunstbegeisterten. Das ist nun zum Glück wieder möglich.


Dr. Christina Berking

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