Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst</p>
<p>Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst</p>
<p>Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst</p>

Stefan Marx in der Werkstatt Felix Bauer, Köln ©griffelkunst

<p>Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte ©griffelkunst</p>
<p>Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte ©griffelkunst</p>
<p>Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte ©griffelkunst</p>

Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte ©griffelkunst

<p>Eröffnung der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst</p>
<p>Eröffnung der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst</p>
<p>Eröffnung der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst</p>

Eröffnung der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012 ©griffelkunst

<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst</p>
<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst</p>
<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst</p>

Drucke von Anja Tchepets entstehen ©griffelkunst

<p>Druckstöcke und Andrucke von Birgit Brandis ©griffelkunst</p>
<p>Druckstöcke und Andrucke von Birgit Brandis ©griffelkunst</p>
<p>Druckstöcke und Andrucke von Birgit Brandis ©griffelkunst</p>

Druckstöcke und Andrucke von Birgit Brandis ©griffelkunst

Agenda – aktuelle Ausstellungshinweise und News

Blume 2023: Roman Moriceau

Roman Moriceau schafft Kunstwerke von großer Schönheit, sodass man ihnen ihre Thematik nicht sofort ansieht. Der Künstler beschäftigt sich mit der Ausbeutung und der Zerstörung der Natur als Folge des globalen Kapitalismus. In seiner Edition verbindet er gleich zwei Bereiche: Superfoods und Blumen. Beide teilen, dass trotz regionaler Alternativen vor allem Produkte aus unfairer Produktion und mit weiten Transportwegen in den Handel gelangen und gekauft werden. Seine beiden Einzelblätter sind wie Seiten aus einem Malbuch angelegt. Die Silhouetten zeigen künstliche Blüten, die einzeln bzw. zum Blumenstrauß arrangiert wurden. Auf dieses Gerüst setzt der Künstler weitere Farben, sodass einzelne Blüten wie angemalt wirken, während andere Flächen frei gelassen werden. Für den Druck verwendet er Farben aus natürlichen Pflanzenpigmenten, die teilweise aus Superfoods gewonnen wurden. Diese haben die besondere Eigenschaft, dass sie stärker auf Licht und andere Umwelteinflüsse reagieren. Sie verblassen mit der Zeit, sodass in ferner Zukunft nur die schwarzen Umrisslinien stehen bleiben. Auf diese Weise erfahren die Blüten ihren natürlichen Alterungsprozess, der ihnen in der Logik des Marktes nicht zugestanden wird.

Um dieses Konzept in der Lithographie umzusetzen, war viel Forschungsarbeit und Fingerspitzengefühl notwendig. Während Roman Moriceau sich in der Leipziger Druckwerkstatt im Zeichnen auf dem Stein übt, beschäftigt sich der Drucker Thomas Franke mit dem Anmischen der Farben.

Die schwarze Silhouette wird von einem Stein gedruckt. Für die einzelnen Farben müssen jeweils weitere Steine bezeichnet werden. Da Roman Moriceau als Konzeptkünstler normalerweise vor allem mit Photographie und am Computer arbeitet, ist die Arbeit auf dem Stein eine neue Erfahrung für ihn. Nachdem die Zeichnung auf den Stein abgeschlossen ist, werden den Flächen Farben zugeordnet, die sich beim Drucken zu einem Bild zusammensetzen und zu Mischfarben überlagern sollen. Im ersten Andruck lässt sich überprüfen, wo alles passt und wo noch einmal nachgearbeitet werden muss.

Das erste Motiv ist fertig, nun beginnt die Arbeit am zweiten Motiv von vorne:

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