Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011</p>
<p>Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011</p>
<p>Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011</p>

Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011

<p>David Tremlett signiert in der Seilerstraße</p>
<p>David Tremlett signiert in der Seilerstraße</p>
<p>David Tremlett signiert in der Seilerstraße</p>

David Tremlett signiert in der Seilerstraße

<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee</p>

Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee

<p>Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße</p>
<p>Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße</p>
<p>Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße</p>

Tobias Zielony signiert in der Seilerstraße

<p>Im Atelier von Anja Tchepets</p>
<p>Im Atelier von Anja Tchepets</p>
<p>Im Atelier von Anja Tchepets</p>

Im Atelier von Anja Tchepets

Friedemann von Stockhausen

B-REIHE, 329. WAHL, I. QUARTAL 2008
Sieben, 2008
zwei Radierungen, drei Alugraphien, zwei Serigraphien
54,0 x 44,0 cm / 36,0 x 28,0 cm

1. I
2. II
3. III
4. IV
5. V
6. VI
7. VII

Die Serie mit sieben Arbeiten ist in einer vom Künstler gestalteten Mappe mit eingelegtem Titelblatt und Impressum erhältlich.

Papierqualität: 250 g/qm Alt-Trier Zerkall Bütten
Drucker: Jürgen Schenning, Braunschweig ( I, II, Radierungen)
Rudolf Danninger; Mauldruck, Braunschweig ( III, IV, V, Alugraphien)
Matthias Burger, Braunschweig ( VI, VII, Serigraphien)

„Polymorph“ hat Friedemann von Stockhausen 2003 bezeichnenderweise eine Serie von Filzstiftzeichnungen genannt, eine Ansammlung organischer Erscheinungen, die sich eindeutigen Zuschreibungen entziehen und dennoch an menschliche Gestalten denken lassen. In seinen Zeichnungen, Graphiken und Photographien hat der in Hamburg lebende Künstler eine eigene Formensprache entwickelt, in der er ein fortlaufend offenes System geschaffen hat. In von Stockhausens Arbeiten bilden hybride Formen auf frühen Stufen der Evolution, das Organische in seinen Deformationen und Metamorphosen, eine Morphologie des menschlichen Körpers. Scheinbare Porträts verlieren sich in einzelne, selbständige Formen, aus denen neue, befremdende Körperlichkeiten entstehen. Für die griffelkunst hat Friedemann von Stockhausen eine Serie gestaltähnlicher Formen entwickelt, die sich aus der jeweils eingesetzten Drucktechnik generieren. Diese amorphen Wesen erfahren durch Tief-, Flach- und Durchdruck eine unvorhersehbare Formverwandlung, die den Betrachter assoziieren lässt. Visionäres und Triviales, Lächerliches und Monströses, Rührendes und Groteskes treffen in seinen Graphiken unmittelbar aufeinander. In der Schwebe bleibt, wer diese Figuren sind. Sie scheinen einer Laune der Natur entsprungen, ein Bündel von Wachstumsenergien ohne Kopf oder Fuß. Sie fließen geradezu über die Bildfläche, je nach Drucktechnik mal flächig, mal porös. Gleichsam aus dem Prozess des Machens entstanden, verdichten sich Ausstülpungen und Verknotungen hier und da zu Körperlichkeiten, die sich in der Serie zu sieben Gestalten zusammenschließen. Die Sieben spielt in der Mythologie vieler alter europäischer Hochkulturen eine bedeutende Rolle, und so schafft von Stockhausen einen zusätzlichen Assoziationsrahmen für die vorliegende Serie, die aus sieben Blättern besteht.
Darüber hinaus macht der Einsatz verschiedener Drucktechniken den besonderen Reiz der Serie aus. Radierung, Alugraphie und Serigraphie können zusammenhängend in einer vom Künstler gestalteten Mappe erworben werden.

329 B1
329 B2
329 B3
329 B4
329 B5
329 B6
329 B7

Friedemann von Stockhausen

1945 geboren in Karlshafen/Weser

 

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