Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg</p>
<p>Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg</p>
<p>Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg</p>

Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg

<p>Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011</p>
<p>Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011</p>
<p>Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011</p>

Ruth May beim Aufbau der Ausstellung im Kunstraum Seilerstraße, Herbst 2011

<p>Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte</p>
<p>Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte</p>
<p>Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte</p>

Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte

<p>Jenny Holzer Edition entsteht</p>
<p>Jenny Holzer Edition entsteht</p>
<p>Jenny Holzer Edition entsteht</p>

Jenny Holzer Edition entsteht

<p>Jenny Holzer Edition entsteht</p>
<p>Jenny Holzer Edition entsteht</p>
<p>Jenny Holzer Edition entsteht</p>

Jenny Holzer Edition entsteht

Daniel Richter

E 411 Hundewasser, 2005
Farblithographie 64,0 x 48,0 cm / 76,0 x 56,0 cm

E 412 Waldhunde, 2005
Farblithographie 63,0 x 47,0 cm / 76,0 x 56,0 cm

Papier: Sommerset Bütten 250 g/qm
Drucker: Tabor-Presse, Berlin

Beide Farblithographien von Daniel Richter sind nach gleichnamigen Zeichnungen von ihm entstanden, die vor zwei Jahren in der Ausstellung Hirn im Neuen Berliner Kunstverein zu sehen waren. In ihrem Katalogbeitrag Daniel Richter zeichnet konstatiert Britta Schmitz, dass Richters Zeichnungen, mehr als seine Malerei, „im Dienst des Spontanen zu stehen scheinen.“ Obwohl es sich bei der Lithographie um ein anderes Medium handelt, trifft ihre daran anschließende Analyse auf die Drucke in gleicher Weise zu. Sie schreibt: „Das, was an seinen Bildern immer wieder fasziniert, nämlich der Gebrauch verschiedenster Stile, Themen, Vorlagen und Zitate, erscheint in der Zeichnung beruhigter, beinahe bescheidener. Jede Szene hat ihre eigene Bühne, die Tänzerinnen und Akrobatinnen, die Zombies, die Wölfe mit den tellergroßen Augen, die Streikenden, die Artisten ... jeder hat seinen Auftritt und muss sich nicht den Platz im Bild teilen. Örtlich und zeitlich undefiniert werden selbst Landschaften völlig austauschbar, Stimmung wird durch Strich und Farben gesetzt, zwischen der Figur und dem Grund, auf dem die Szene ‚ruht‘, herrscht eine widersinnige Verbundenheit, eine seltsam anmutende Emotionsgeladenheit. Er verleiht den Papierarbeiten immer eine erfrischende Unwägbarkeit, indem er sie uns als rätselhafte ‚terra incognita‘ wiedererkennen läßt.“

Die enge Verwandtschaft zwischen Richters Steindrucken und seinen getuschten Zeichnungen zeigt, wie souverän er die technische Seite des Lithographierens beherrscht. Beide Drucke wirken in Strich und Farbsetzung leicht und präzise. Nach seiner sechsteiligen Serie im Frühjahr 2001 und den beiden Einzelblättern von 2003 freuen wir uns, dass mit den zwei „Hundebildern“ eine weitere gemeinsame Edition entstanden ist.

E 411
E 412

Daniel Richter

1962 geboren in Eutin

 

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