Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen</p>
<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen</p>
<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen</p>

Drucke von Anja Tchepets entstehen

<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee</p>

Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee

<p>Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte</p>
<p>Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte</p>
<p>Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte</p>

Drucker Detlef Jäger beim Auftragen der Farbe auf eine Radierplatte

<p>Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012</p>
<p>Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012</p>
<p>Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012</p>

Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012

<p>Eröffnung der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012</p>
<p>Eröffnung der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012</p>
<p>Eröffnung der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012</p>

Eröffnung der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012

Gunter Reski

B-Reihe, 338. Wahl, II. Quartal 2010
Farblithographien, 2010

1. Das Lächeln im Kreise macht alle ganze leise 40,8 x 31,0 cm
2. Alles über den Mann mit 36 Bärten #3 40,8 x 31,0 cm
3. Spiegelei mit Herd 39,8 x 31,0 cm
4. You know these days painted by umbrellas 31,0 x 39,8 cm
5. Zuviel Licht im Hirn macht Schatten auf der Zunge #3 31,0 x 40,8 cm
6. Das Lächeln im Kreise macht alle ganz leise #2 40,8 x 31,0 cm

Papierqualität: 220 g/qm Incisioni Bütten
Drucker: Tabor Presse, Berlin

Gunter Reski, Absolvent der Hamburger Hochschule für bildende Künste Anfang der 1990er Jahre, hat schon sehr früh eine eigene Formsprache entwickelt. Seine Malerei mit Pigmentmarkern, in Öl und Acryl, basiert auf einer an Comiczeichnungen angelehnten Komposition und Bildsprache. Dies erreicht er durch die Integration von Textelementen und einer bisweilen dramatischen Linienführung, die die Motive förmlich explodieren lässt. Bei genauerem Hinsehen behaupten sich seine Bilder jedoch weniger als zeichenhaft, sondern als ausgesprochen malerisch. Farbigkeit und Elemente des schnellen Strichs, wie beispielsweise die Palette und das Nachlassen der Farbdichte bei der Verwendung von Filzstiften, finden sich auch bei den mit klassischen Malmitteln entstandenen Gemälden bewusst als Ästhetik eingesetzt.
Reski betreibt eine unmittelbare, um nicht zu sagen handgreifliche Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten einer zeitgenössischen Malerei, die weit über das Erzeugen von Effekten hinausgeht, und reflektiert sie zur selben Zeit auf inhaltlicher Ebene. Letzteres lässt sich nicht nur anhand seiner eigenen Bilder nachvollziehen, sondern auch in seinen Arbeiten als Kurator und Autor.

Die sechs für die griffelkunst entstandenen Farblithographien geben einen Einblick in die Motivwelt des in Berlin und Oslo lebenden Künstlers. Alte Bekannte tauchen darin in Variationen wieder auf, etwa „Das Lächeln im Kreise macht alle ganze leise“ oder „Alles über den Mann mit 36 Bärten“. Auch in Ausstellungssitua- tionen arbeitet Gunter Reski mit Installationen von Bildgruppen, teilweise ergänzt durch großformatige Wandmalereien. Jede neue Komposition bringt andere Beziehungen zwischen den Werken hervor, jede Wiederholung einer in anderer Form bereits verwendeten Textzeile erzeugt neue Gewichtungen. Der Text geht dabei vollkommen in dem Bild auf, er bestimmt das Bild – und wird trotzdem gelesen: „You know these days painted by umbrellas“ lautet eine von horizontalen Strichen – Regenfäden – unterbrochene und verwaschene Textzeile. Die Satzfragmente eint eine gekonnte Leichtigkeit zwischen Spannung, Belanglosigkeit und Poesie. Vom Künstler erfunden, bilden sie ein fein gesponnenes Pendant zu dem ästhetischen Vexierbild von Comiczeichnung und Malerei.
von Britta Peters

338 B1
338 B2
338 B3
338 B4
338 B5
338 B6

Gunter Reski

1963 geboren in Bochum

 

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