Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition</p>
<p>Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition</p>
<p>Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition</p>

Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition

<p>Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012</p>
<p>Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012</p>
<p>Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012</p>

Aufbau der Ausstellung von Kai Schiemenz im Kunstraum Seilerstraße, Frühjahr 2012

<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee</p>

Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee

<p>David Tremlett signiert in der Seilerstraße</p>
<p>David Tremlett signiert in der Seilerstraße</p>
<p>David Tremlett signiert in der Seilerstraße</p>

David Tremlett signiert in der Seilerstraße

<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen</p>
<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen</p>
<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen</p>

Drucke von Anja Tchepets entstehen

Olaf Metzel

E 395 „Lorbeerblätter“, 2004
Messingguss, patiniert
22,5 x 15,0 x 3,5 cm

E 396 „Lorbeerblätter“, 2004
Farblithographie (6-farbig)
87,0 x 60,0 cm

Papierqualität: BFK Rives, 280 g
Drucker: Karl Imhoff DP-Druck und Publikations GmbH, München
Hersteller: Messingguss, Bruno Wank, Görisried

Den gebürtigen Berliner und Wahl-Münchner Olaf Metzel haben wir Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre bereits mit einigen Editionen vorgestellt. Wir freuen uns, in dieser Wahl erstmals ein Objekt und eine dazugehörige Lithographie des international bekannten 52-jährigen Bildhauers anbieten zu können.
Metzel selbst bezeichnet sein Multiple für die griffelkunst als Studie, als gestalterische Annäherung an die natürliche Form. Aller Bescheidenheit zum Trotz vermag die kleine, aus Messing gegossene und patinierte Skulptur für das Werk jedoch eine gültige Wirkung zu erzielen. Sie besitzt genügend Eigenständigkeit, um für sich zu bestehen, und ist gleichzeitig fest eingebunden in den Kontext aus früheren und aktuellen Arbeiten. Einen losen Bezugsrahmen skizziert Metzel in dem kurzen Text, den er für unser Mitteilungsheft geschrieben hat und für den wir ihm an dieser Stelle noch einmal danken möchten.

Lorbeerblätter
Vor rund zwanzig Jahren waren es „Eichenlaubstudien“ zur Vorbereitung eines Projektes gleichen Titels – heute im Besitz der Hamburger Kunsthalle.
Vor zwei Jahren habe ich eine Serie von Palmen gezeichnet. Anregung und eines der Motive für die Skulptur „Reise nach Jerusalem“ in der Pinakothek der Moderne in München.
Diesen und anderen Arbeiten sind Entwürfe in unterschiedlichen Materialien und Techniken vorausgegangen. Ob Skizzen, Zeichnungen oder Modelle – jedenfalls Gedankennotizen und gleichzeitig Fingerübungen, vergleichbar etwa den Czerny- Etüden beim Klavierspiel.
Seit 1984 befindet sich im Innenhof des Württembergischen Kunstvereins in Stuttgart die Arbeit „Stammheim“. Eine nicht endende Diskussion. Für die Edition der griffelkunst habe ich ein Motiv dieses Themas – in abgewandelter Form – wieder aufgegriffen. Damals war es der in Beton geschnittene Lorbeerkranz, jetzt sind es Lorbeerblätter. Gezeichnet und modelliert „nach der Natur“, realisiert als Lithographie und Messingguss.
Hans Magnus Enzensberger lässt in seinem kürzlich in der Rotunde des Alten Museums in Berlin vorgestellten Text Alexander von Humboldt sagen: „Präsidenten, Konsuln und Kaiser kommen und gehen, aber die Natur ist unbesiegbar.“
Olaf Metzel, im September 2004

E 395
E 396

Olaf Metzel

1952 geboren in Berlin

 

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