Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.

<p>Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014</p>
<p>Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014</p>
<p>Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014</p>

Aufbau der Ausstellung “Thomas Kilpper – 150 Years of Printmaking”, 2014

<p>Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition</p>
<p>Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition</p>
<p>Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition</p>

Yvette Kießling bei der Arbeit an der Griffelkunst-Edition

<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee</p>
<p>Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee</p>

Eine Radierung entsteht, Druckwerkstatt der Kunsthochschule Berlin-Weißensee

<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen</p>
<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen</p>
<p>Drucke von Anja Tchepets entstehen</p>

Drucke von Anja Tchepets entstehen

<p>Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg</p>
<p>Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg</p>
<p>Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg</p>

Jonathan Meese signiert in der Seilerstraße, Hamburg

Ayse Erkmen

E 428 typed signs, 2007
Heliogravüre
80,0 x 60,0 cm / 73,0 x 50,0 cm

Papierqualität: 270 g/qm Zerkall Bütten
Drucker: Kunst- und Radierwerkstatt W. Jesse, Inh. D. u. M. Jäger, Berlin

1993 erhielt die türkische Konzeptkünstlerin Ayse Erkmen ein DAAD-Stipendium in Berlin und pendelt seitdem zwischen der deutschen Metropole und Istanbul. Ihre künstlerischen Interventionen, insbesondere im öffentlichen Raum, haben sie international bekannt gemacht. In der griffelkunst haben wir Arbeiten von Ayse Erkmen bereits in der 311. Wahl im Herbst 2003 mit einer Serie von sechs Siebdrucken vorgestellt. In ihrer Edition hatte sie die spätere Handhabung der Blätter von vorne rein mit einbezogen und die Vorgabe „sechsteilige Serie auf Papier“ konzeptuell umgesetzt.
Aus verschiedenen Zeichen, die sich auf jeder Schreibmaschinentastatur befinden, hat Ayse Erkmen eine Graphik kreiert, die wir Ihnen in dieser Frühjahrswahl als Einzelblatt anbieten. Über das großformatige Blatt ziehen sich in gleichmäßigen Abständen horizontale und vertikale Linien, die sich aus getippten Zeichen, typed signs, formieren. Die Zeichen der Tastatur werden durch die graphische Anordnung verwandelt, wodurch die Künstlerin Assoziationen und neue Betrachtungsweisen der Typographie ermöglicht. Wie ein Schnittmuster präsentiert sich das Blatt, man ist versucht, ein System hinter der gleichmäßig angelegten Struktur zu entdecken. Vergleichbar ist diese Graphik mit zwei großformatigen Drucken, die jüngst in der Galerie Barbara Weiss in Berlin gezeigt wurden. Auf ihnen sind aus einzelnen Schreibmaschinenzeichen zusammengesetzte Formen zu sehen, typed tables – getippte Querschnitte von Tischen.
Punkt, Komma, Strich, Doppelpunkt, Semikolon und Sternchen werden in den Graphiken von Ayse Erkmen ihrer Zeichenhaftigkeit enthoben und erhalten in den Drucken eine ganz eigene Ästhetik.

E 428
311 C1
311 C2
311 C3
311 C4
311 C5
311 C6

Ayse Erkmen

1949 geboren in Istanbul

 

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